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Papers und Manuskripte zur Vollgeldreform

Warum Vollgeld auf die Tagesordnung gehört.
Plädoyer für einen Übergang von Giralgeld zu Vollgeld

In Aufarbeitung der Finanzkrise seit 2008 diskutierte man zunächst leicht ersichtliche Gründe, zum Beispiel falsche Anreize (Zocker-Boni) oder Risiko-verschleiernde Bilanzierungspraktiken und windige Ratings. Danach wandte man sich einigen strukturellen Ursachen zu wie der weit gegangenen Deregulierung der Finanzmärkte, ungenügenden Eigenkapital-Puffern und fehlenden Schutzmauern zum Beispiel zwischen dem Eigenhandel der Banken und ihren Kundengeschäften. In der Zwischenzeit findet nun die Geldordnung vermehrt Aufmerksamkeit – die dem Bank- und Finanzwesen in der Tat zu Grunde liegt. Im gegenwärtigen Giralgeldregime, auch fraktionales Reservebanking genannt, wurzeln viele Finanzprobleme. Von daher liegt die Antwort auf instabile Finanzen und unsichere Bankguthaben in einem Übergang von Giralgeld zu Vollgeld. > Weiterlesen... oder > PDF.

Vollgeldreform kompakt

Ch. Felber

Eine Zusammenfassung der Kernpunkte einer Vollgeldreform gibt Christian Felber, Wortführer der Gemeinwohlökonomie, in einem prägnanten 12-Seiten-Papier
> Vom Vollgeld zum 'souveränen Geld'. Vorteile und Optionen einer Vollgeld-Reform.

Hier eine vom Verein Monetative herausgegebene Broschüre >
Die Vollgeldreform - Gründe, Umsetzung, Folgen
Dazu auch> FAQs zur Vollgeldreform.

Thomas Mayer von der Schweizer Vollgeld-Initiative hat ein ARGUMENTARIUM erstellt > 148 Fragen und Antworten zu Vollgeld, von denen auch Ihnen vielleicht schon einige im Kopf herum gegangen sind.
Hier außerdem eine Zusammenstellung der > Kernpunkte der Schweizer Vollgeld-Initiative

Dr E Glötzl

Erhard Glötzl vergleicht Punkt für Punkt eine Vollgeldordnung mit dem bestehenden Giralgeldregime der Banken
> Eine Analyse von Vollgeld im Vergleich zum bestehenden Geldsystem
 

Modellierung von Vollgeld

Verschiedene Modellrechnungen – basierend auf so unterschiedlichen Ansätzen wie DSGE, Systemdynamik und Stock-Flow-Analyse – kamen zu konvergenten Befunden dahingehend, eine Vollgeldordnung werde nicht nur sicheres Geld bringen, sondern auch ein signifikant stabileres Geld- und Finanzsystem als heute, ein nicht-volatiles normales Zins­niveau, geringe Inflation, keine BIP-disproportionale Ausweitung von Finanz­­vermögen und Schulden, und ein höheres Wirtschaftsprodukt und Beschäftigungsniveau:

Kaoru Yamaguchi

Yamaguchi, Kaoru 2012: On Monetary and Financial Stability under A Public Money System. Modeling the American Monetary Act Simplified. In: Proceedings of the 30th International Conference of the System Dynamics Society, St. Gallen, 2012.
Yamaguchi, Kaoru 2014: Money and Macroeconomic Dynamics. An Accounting System Dynamics Approach, Awaji Island: Muratopia Institute/Japan Futures Research Center. www.muratopia.org/Yamaguchi/MacroBook.html.

Michael Kumhof

Benes, Jaromir / Kumhof, Michael 2012: The Chicago Plan Revisited, IMF Working Paper WP/12/202. A revised draft dates from February 12, 2013.
 

Patrizio Lainà

Lainà, Patrizio. 2015. Money Creation under Full-Reserve Banking: A Stock-Flow Consistent Model, Levy Economics Institute Working Papers, No. 851, Oct 2015.

Klaas van Egmont, Sust Fin Lab

van Egmont, Klaas / de Vries, Bert. 2015. Dynamics of a sustainable financial-economic system, Sustainable Finance Lab Utrecht University, Working Paper, March 2015.

Bert de Vries

 


 

Vollgeldreform in weiteren darlegungen

Dr R Dietz

Anlässlich der Gründung der Monetative Austria erklärt Raimund Dietz kurz und bündig, warum das> Vollgeldkonzept der Stabilisierung des Finanzsystems und der Auflösung der Finanzkrise dient.

In seinem Papier > Vollgeld - Korrektur einer fundamentalen Fehlentwicklung. Der Weg aus der Schuldenfalle, 2016, analysiert er die fatale Dynamik des bestehenden Systems zu überschießender Kreditierung und Überschuldung, und erläutert, warum und wie Vollgeld die probate Antwort darauf ist.

Creating a Sovereign Monetary System von Positive Money, London (Version 2014).

• Explaining Monetary Reform - Presenting the American Monetary Actbrochure by Stephen Zarlenga, American Monetary Institute.

 • Stephen Zarlenga  on  > The Need for Monetary ReformAmerican Monetary Institute. 

Towards a Twenty-First Century Banking and Monetary System. Submission to the Independent Commission on Banking , 39 pages, 2011, by Ben Dyson (Positive Money), Tony Graham, Josh Ryan-Collins (New Economics Foundation) and Richard A. Werner (University of Southhampton).
A compact presentation of the British monetary reform approach. Its core components are based on the Huber/Robertson proposal of Seigniorage Reform, and by and large it concurs with the monetary reform concepts of the American Monetary Institute, Monetative Deutschland, Vollgeld Switzerland, and others. 
Note: Even though the authors used the term ‘full-reserve banking’ at the time, this is definitely not a 100%-reserve approach, but a plan for a single-circuit sovereign money system beyond the reserve system, thus a new currency approach, not a bank-liability system anymore.

•  Richard A. Werner,  How to Turn Banks into Financial Intermediaries and Restore Money Creation and Allocation Powers to the State, University of Southhampton, CBFSD Policy Discussion Paper No. 3-12.

• From Debt Money to Public Money. Modeling the Transition Process, von Kaoru Yamaguchi, Professor für Economics and System Dynamics, Kyoto, Japan.  
Vom selben Autor > Money and Macroeconomic Dynamics, 2015  

  Sensible Money, Ireland, on > Resolving the Eurozone Debt Crisis. A Guide to Full-Reserve Banking in the Eurozone  (Note: The term full-reserve banking here denotes plain sovereign money in a modern currency system, not 100% reserve).
 

3sat makro 2015 -  Vollgeld und Monetative

3sat makro 2015 -  Vollgeld und Monetative

Krise des Geldsystems - Vollgeld als Ausweg
Gastvortrag an der Hochschule Ravensburg /Weingarten am 22 März 2017.

Thomas Betz, Mitglied im Vorstand des Vereins Monetative, erläutert Kernpunkte und Vorteile einer vollgeldreform. Aufgenommen auf der 2. Pluralistischen Ergänzungsveranstaltung zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik (6.-9. Sep. 2015, Universität Münster).

Darlegung der Kernpunkte einer Vollgeldreform ab Std:Min 1:12. 

Erläuterung des Übergangs von Giralgeld zu Vollgeld ab Min 28:30